Alameda
Alameda ist eine Kleinstadt im Norden der Provinz Málaga in der Region Andalusien, welche etwa 5.500 Einwohner hat und 73 km von Malaga entfernt ist. Sie liegt in der Mitte zwischen Sevilla, Granada und Malaga und ist daher leicht von allen drei Städten aus zu erreichen. Ihren Namen hat Alameda vom Fluss Alamos erhalten, welcher durch das Stadtgebiet fließt. Alameda befindet sich in einem Tal gelegen und ist von regionstypischen Olivenhainen umgeben.
Alameda ist eine geschichtlich interessante Stadt, da ihre Geschichte bis zur Jungsteinzeit hineinreicht, in welcher bereits Menschengruppen dort lebten. Die Überbleibsel davon kann man heute im "Necrópolis Calcolítica" finden, einer Art Grabstätte mit über 20 miteinander verbundenen Grabkammern bzw. Ossariums.
In der Römerzeit kam Alameda eine wichtige Bedeutung aufgrund ihrer günstigen Lage zu, weil sich in Ihrem Gemeindegebiet drei bedeutende Römerstraßen kreuzten. Eine dieser Straßen, die Straße "La Real", durchquert Alameda noch immer von der "Plaza de España" bis zur "Plaza de Andalucía", dem Hauptplatz Alamedas. Ebenfalls sehnswert sind die Römischen Termen Alamedas, die"Termas Romanas", welche sich über 30002m ausdehen und zwischen dem Jahre 100 und 300 n.Chr. erbaut wurden. In ihrem Inneren wurden zahlreiche Keramiken gefunden.
Auch in der weiteren Geschichte war der Ort stets ein wichtiger Halt für Reisende und Postkutschen. Diese wurden im 16. Jahrhundert des Öfteren von Räubern wie etwa dem berühmt berüchtigten Räuber "El Tempranillo" überfallen, welcher den Ort bekannt gemacht hat. Heutzutage ruhen seine sterblichen Überreste in der Barockkirche "Virgen de la Inmaculada Concepcion", welche 1696 erbaut wurde.
Des Weiteren interessant für Touristen sind der Brunnen "Fuente de la Placeta" auf dem Platz "Plaza de España", welcher während der Regierungszeit Karl III. erbaut wurde, sowie der Platz "Plaza de la Constitution", welcher von Bäumen gesäumt ist und zu einem Spaziergang oder zum Ausruhen auf einer der Bänke einlädt.
Auch Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es in Alameda: Es das Festprogramm, welches am 02. Februar mit der "Candelaria" (Maria Lichtmess) beginnt, am 14. und 15. Mai mit "San Isidro" (Sankt Isidor) weitergeht und seinen Höhepunkt in der "Feria", einer Art Markt mit Ständen hat, an welchem aktuelle sowie traditionelle Musik gespielt wird und es reichlich zu Essen und zu Trinken gibt.