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Malaga ist eine Touristenattraktion ersten Ranges vor allem durch die großartigen Strände der nahegelegenen Costa del Sol wie etwa das berühmte Marbella. Aber nicht nur Badespaß und gutes Wetter machen diese Stadt einen Besuch wert, sondern auch ihr kulturelles Erbe. Dazu kommen die landschaftliche Schönheit der Provinz - herrliche Strände ebenso wie wildromantische Bergketten - und die vielen malerischen Ortschaften.

Hat schon die Stadt selbst dem Besucher viel zu bieten, so ist die Provinz vielleicht sogar noch attraktiver. Selten findet man eine solche Kombination aus Badestränden mit in jeder Hinsicht hervorragenden Strukturen, wie sie die berühmte Costa del Sol zu bieten hat, mit paradiesischer Natur und hochinteressanten historischen Resten, die teils bis in graue Vorzeit zurückreichen.

Durch die Berge geschützt vor den Nordwinden, profitiert die Küstenlinie Malagas von den höchsten Durchschnittstemperaturen Spaniens und von ungefähr 300 jährlichen Sonnentagen. Einerseits sehr hügelig und uneben im Ostteil mit Felsvorsprüngen, die ins Meer hineinragen, andererseits mit flachen, ausgedehnten Sandstränden im Westteil, die diesen Teil aufgrund ihres großen touristischen und demographischen Reizes zu einer der meist entwickelten Gegenden Andalusiens macht.

Die Mauren besetzten Malaga bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts, nachdem sie es zu einem der wichtigsten Handelszentren der iberischen Halbinsel gemacht hatten. Dieser berühmte Teil der Geschichte hinterließ seine Spüren im historischen Zentrum Malagas und ganz besonders in der Umgebung der Alcazaba, einer auf das Jahr 1065 zurückgehenden Festung, die heute ein faszinierendes archäologisches Museum beherbergt.

Auch ein Besuch der nahegelegenen Burg, die von den Mauren wiederaufgebaut wurde und heute ein staatliches Hotel ist, lohnt sich wegen des beeindruckenden Panoramablicks. Während des 19. Jahrhunderts war Málaga ein beliebtes touristisches Winterziel der Besserverdienenden, da es den Ruf genoss, eine elegante und hochentwickelte Stadt zu sein. Der beeindruckende Rundgang “Paseo del Parque” stammt aus dieser Epoche und ist anerkannt als eine der berühmtesten botanischen Sammlungen Europas. Im Winter werden hier jeden Sonntag Konzerte im Freien veranstaltet, die eine erfrischende Alternative zu den typischen Anlaufstellen von Urlaubern bieten an denen sich das Ferienleben an der Küste hauptsächlich abspielt.

Malaga ist eine lebenslustige und fröhliche Stadt, und die "locos veranos", die "verrückten Sommer" an den Stränden, sind im ganzen Land bekannt. Aber nicht nur während der Badesaison, sondern das ganze Jahr über findet man hier ein ausgelassenes Nachtleben. Ausgehen gehört für die Andalusier sosehr zum täglichen Leben wie der Flamenco. Im alten Hafenviertel „ El Palo“, dass durch eine wunderschöne Promenade aufgewertet wurde, findet man zahlreiche Fisch-Restaurants und Mode-Lokale. In einer warmen Sommernacht sind die Terassen am Meer sicher ein idealer Platz, um eine Entdeckungsreise durch das nächtliche Malaga zu beginnen.

"La Malagueta" ist ein moderner Stadtteil mit Hochhäusern und vielen Geschäftslokalen, wo man vor allem moderne Lokale für junge Leute finden kann. Im Stadtteil "Pedragalejo" verkehrt die In-Szene Malagas in zahlreichen Pubs und Mode-Lokalen. Andererseits gibt es dort aber auch zahlreiche traditionelle Restaurants und Bars, in denen man klassische andalusische Küche und Weinkultur genießen kann. www.sonneundstrand.de